Wie verändert sich die wahrgenommene psychologische Sicherheit in Teams, wenn Führungskräfte über acht Wochen ein strukturiertes Selbstreflexionsprogramm durchführen?
Co-Autoren: Mariella de Matteis, Luana Dell‘ Emilia, Melisa Hodzic
Hintergrund: Psychologische Sicherheit gilt als zentrale Voraussetzung für Lernen, offene Kommunikation, Fehlertransparenz und adaptive Leistungsfähigkeit in Teams. Führungsverhalten spielt für die Entstehung psychologischer Sicherheit eine wichtige Rolle, da Führungskräfte über Kommunikation, Reaktionsmuster, Priorisierung und Umgang mit Unsicherheit die soziale Dynamik eines Teams mitprägen. Gleichzeitig stehen Führungskräfte in Transformations- und Belastungskontexten selbst unter hohem Druck. Selbstreflexion kann hier als niedrigschwellige Intervention verstanden werden, um Selbstwahrnehmung und Selbstregulation im Führungsalltag zu stärken.
Ziel: Die vorliegende explorative Studie untersucht, wie sich die wahrgenommene psychologische Sicherheit, Arbeitsengagement und Motivation von Mitarbeitenden verändern, wenn Führungskräfte über acht Wochen ein strukturiertes Selbstreflexionsprogramm durchführen. Zusätzlich wird untersucht, welche reflexiven Entwicklungsmuster in den Prozessdaten der Führungskräfte sichtbar werden.